Hier noch ein paar Tipps zur Diskussion in Workshops, Aktionsvorbereitungen, Bezugs- und Mitmachgruppen, Interessen- und Blütentreffen, ...
Moderation: Jemensch kann für eine Moderation ausgesucht werden. Super ist es, wenn alle es schaffen, zu moderieren, also dass alle...
Es ist natürlich super, wenn alle Anwesenden die Moderation übernehmen, falls sie das nicht können oder wollen, sollten sie die Rolle derdes ModeratorIn vereinbaren und klarstellen. Die Aufgabe der Moderation ist es nicht(!!!), Inhalte zu forcieren oder die Ergebnisse zu bestimmen! Dieder ModeratorIn sollte nicht so tun, als sei sie neutral, sondern es lieber versuchen. Sie kann an geeigneter Stelle auf den Diskussionsverlauf hinweisen und Methoden anbieten. Es gibt verschiedene Auffassungen, ob diedeR ModeratorIn selbst mitdiskutieren soll/kann oder sich nur aufs Methodische konzentrieren soll/kann.
Blitzlicht: Kann gut sein, um Dominanzen zu entschärfen. Um ein Bild von den Meinungen und Stimmungen aller zu einem Thema zu bekommen, hat jedeR(dieder will) einmal die Möglichkeit, etwas zu sagen. Es spricht nur die Person, die gerade dran ist. Verständnisfragen/antworten sind erwünscht aber keine Diskussion, keine Wertungen bis sich alle (die wollen) geäußert haben. Hilfreich ist eine Fragestellung für die Runde zu formulieren und diese ganz deutlich z.B. an die Tafel zu schreiben. Macht vorher deutlich, dass keineR gezwungen ist sich zu äußern.
Handzeichen: Um fair und/oder zügig miteinander Diskutieren zu können eignen sich Handzeichen. Diese können in großer Runde, als auch in der eigenen Bezugsgruppe angewendet werden. Die wichtigsten im Überblick:
Tagesordnungspunkte/Themen sammeln: Was soll auf diesem Treffen angesprochen werden? Wenn es viele Themen gibt: Einschätzen, wie viele Minuten Redebedarf jedes Thema hat. Wenn gar nicht alle an den Tagesordnungspunkten/Themen interessiert sind, können verschiedene Kleingruppen gebildet werden, die sich nach vereinbarter Zeit wiedertreffen und die Ergebnisse in großer Runde austauschen.
Sitzanordnung: Es hat Vorteile, in einem Kreis zu sitzen: JedeR sieht JedeN. Dadurch kann JedeR mehr auf die Bedürfnisse der Mitdiskutierenden achten und das Aufeinandereingehen wird möglich.